"Fusing"
"Heißes Glas"
"Amerikanische Glasmalerei"
"Geschmolzenes Glas"
"Kunstglas"
Alle diese Bezeichnungen verbindet dieselbe Technologie der thermischen Glasbearbeitung.
Die alte Art der Glasbearbeitung „pate-de-verre“ geht auf die Zeiten des Alten Ägypten zurück und beruht auf Verschmelzen und Gestaltung von Glaspulver. Im Laufe der Zeit wurde diese Technik weiterentwickelt, bis man fertige Glastafeln schmolz (float, antisol u.a.). Seit einigen Jahrzehnten findet dieser Prozess in einem Spezialofen statt und wird seit kurzem vom Computer gesteuert.
Im Prozess der Glasbearbeitung werden verschiedene Glassorten verwendet (farblose oder einfarbige Gläser) sowie Zusatzstoffe in Form von Glasuren, Metalloxiden, Glasfarben, Feilspänen und Mineralien. Die Glasobjekte können nach ihrer thermischen Bearbeitung anderen Prozessen unterzogen werden, u.a. Sandstrahlen, Polieren, Fasen, Schneiden und Kleben. Die Glasformen sind entweder ein fertiges Produkt oder bilden ein Teil, das mit Holz, Metall, MDF, Stein oder mit Glas verbunden werden kann.
Zu den Endprodukten der Glasverarbeitung zählen Kunstwerke, Skulpturen und Bilder sowie Gebrauchsprodukte, die einen wichtigen Bestandteil der Architektur und Inneneinrichtung bilden.
Dazu gehören unter anderem:
| Platten Vasen Spiegel Kerzenständer Schalen Weihnachtsgeschenke Schmuck |
Uhren Aschenbecher Visitenkartenständer Werbeartikel Teller Schüssel Accessoires für Restaurants und Hotels |
Die Fusing-Technik bietet so viele Möglichkeiten, so dass es in den letzten Jahren immer mehr Galerien, Architekturwerkstätte und Einrichtungscenter gibt, die Glaselemente verwenden und sich somit gezielt an die individuellen Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen. Mit Hilfe der Fusing-Technik entstehen nicht nur einfache Kompositionen, was den Stil, die Fraktur und die Farbe betrifft, sondern auch geschmackvolle, moderne, sogar minimalistische oder sehr farbige und üppige Glasobjekte, die mit ihrem Aussehen an den Jugendstill erinnern.